Freitag, der 16. Januar 2026. Ein Haufen guter Freunde packen vier Autos mit einem weiteren Haufen Instrumenten, Equipment und Peters Kölsch. Gegen Mittag machen sich alle auf den Weg in Richtung Eifel. Ziel: Das kleine Dorf Aremberg im Landkreis Ahrweiler. Weit und breit nichts. Die Mission: Von Freitag bis Sonntag Musik machen, proben, neue Songs ausarbeiten und die gemeinsame Zeit genießen.
Es war also wieder soweit. That‘s Liv(f)e fährt aufs Probenwochenende. Nach 2025 war es das zweite Mal. Wieder waren wir in Aremberg im Junkerhaus zu Gast. Zwischen 15 und 16 Uhr am Freitag schlugen wir nach und nach auf.
Erstes Ziel: Ausladen und Aufbauen. Die große Diele im Eingangsbereich fungiert als Proberaum. Dafür wichen Tisch und Stühle diversen Gitarren, Bass, Keyboard, einem Schlagzeug, diversen Mikrofon- und Notenständer und einer PA.
Die Nette Oma von Nebenan beobachtete aus ihrer Diele mit Glasfront etwas ungläubig das Spektakel und bangte vermutlich um ihren wohlverdienten Schlaf die nächsten zwei Nächte.
Natürlich waren die Sorgen unbegründet. Ab 22 Uhr war selbstredent Schluss mit dem (lauten) Krach.



Netterweise hatte sich Barbara wieder bereiterklärt als gute Fee mitzufahren. (Vielen Dank, Barbara 😉) Das bedeutete konkret, wir mussten uns ums Essen und Küche aufräumen keine Gedanken machen und konnten uns weitestgehend auf die Musik konzentrieren.
In der Hoffnung, mit ein paar neuen Stücken aus dem Wochenende zu gehen, konnten wir dann gegen 17 Uhr mit Soundcheck und allerlei Einstellerei starten bevor wir den weiteren Verlauf des Abends in erster Linie dafür nutzen, die alten Songs zu spielen. Wir merken ein wenig, dass uns die Arbeitswoche in den Knochen steckte, zogen aber trotzdem bis 22 Uhr durch.
Der Abend wurde wie erwartet nicht langweilig und die Arbeitswoche war irgendwie vergessen. Es wurde wie immer viel gelacht, gesungen und daran gearbeitet, die Kisten Peters nicht mehr voll mit nach Hause zu nehmen. Mit Erfolg…
So gegen 2 Uhr waren dann auch die letzten in den Betten verschwunden. Der kommende Tag wollte schließlich genutzt werden.
Da das Haus aus dem 14. Jahrhundert so hellhörig war wie eine leere Sporthalle, war der Schlaf nur mittelmäßg. Der guten Laune am Samstag tat das aber keinen Abbruch.
Nach ausgiebigem Frühstück, leider ohne frische Brötchen, wie Markus nach 4,5 Kilometer bergab und bergauf durch den noch stockdunklen Wald feststellen musste (Der einzige Bäcker im Umkreis von 10 Kilometern hatte Betriebsferien), ging es an die Instrumente.
Nach ein paar altbekannten Songs, testeten wir neue Lieder, die wir entweder vorbereitet hatten oder die uns am Abend zuvor eingefallen waren (sofern wir uns an den Titel erinnerten 😉).
Bis auf eine knappe Stunde Mittagspause, in der wir uns alle ein wenig zurückziehen konnten, spielten wir bis zum Abendessen durch. Die Arbeit an neuen Songs war durchaus erfolgreich.
Gegen 19 Uhr gab es üppiges Abendessen. Sichtlich erschöpft und mit komatösen Anzeichen nach dem Essen, schafften wir es immerhin, danach noch einmal durch die neuen Songs zu spielen, ehe wir gegen 21 Uhr völlig fertig aber zufrieden die Instrumente beiseite legten.
Bevor es dann in Wohnzimmer ging, stand noch eine gute Stunde Abbau auf dem Programm. Mittlerweile sitzen alle Handgriffe und das ganze geht super schnell.
Den Abend nutzten wir für eine neue Setlist, und für die restlichen Kisten Peters. Obwohl es gegen 23:30 kurz so schien, als würde man Mitternacht nicht mehr wach erleben, bekommen erstaunlicherweise alle nochmal die zweite Luft und es wurde wieder ähnlich spät wie am Vorabend.


Nach ähnlich „gutem“ Schlaf wie am Vortag ging es Morgens ans Einpacken und Aufräumen. Um 10:30 Uhr ging es dann in die Autos und zurück nach Hause.
Was bleibt von dem Wochenende? Ein Hand voll neuer Songs, viel Spaß und die Erkenntnis, dass die Beste Band die ist, die man mit seinen besten Freunden hat.
Von daher: Da zwei mal ja bekanntlich Tradition ist, machen wir das ab jetzt jedes Jahr.
Wir sehen uns bald!
Nadine, Mark, Marcel, Basti & Markus